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 - Dr. Christian Hennecke
Dr. Christian Hennecke, Bischöflicher Beauftragter

Neue Spitze beim Landeskatholikenauschuss

Alfons Gierse und Claus-Dieter Paschek bilden den Vorstand beim Landeskatholikenausschuss. Foto: Rüdiger Wala

Claus-Dieter Paschek (Vorsitzender des Diözesanrates) bleibt Vorsitzender des Landeskatholikenausschusses (LKA). Der 69-jährige ehemalige Schulleiter wurde einstimmig bestätigt. Den Vorsitz im LKA hat er seit Juli 2015 inne.

Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Alfons Gierse gewählt – ebenfalls einstimmig. Gierse vertritt den Familienbund der Katholiken im LKA. Der Theologe ist Geschäftsführer des familienpolitischen Dachverbandes, dem die katholischen Sozial- und Frauenverbände in Niedersachsen angehören. Gierse tritt die Nachfolge von Maria Wübbeler an, die nicht wieder kandidiert hat. Der Landeskatholikenausschuss versteht sich als das politische Sprachrohr der über 1,3 Millionen Katholiken in Niedersachsen. 1969 gegründet, wird der LKA sowohl von den Laienräten der drei Bistümer (Katholikenrat Osnabrück, Pastoralrat im Offizialatsbezirk Oldenburg und Diözesanrat Hildesheim) als auch von den landesweit tätigen katholischen Verbänden getragen.

Laienräte und Verbände tragen den LKA

Neun gewählte Mitglieder zählt der LKA. Die Laienräte wählen jeweils zwei Vertreter (insgesamt also sechs): für den Diözesanrat Hildesheim ist Rüdiger Wala gewähltes Mitglied. Die Geschäftsführerin Sabrina Stelzig ist mit beratender Stimme Mitglied. Die Verbände bestimmen aus ihrer Mitte drei Mitglieder. Alfons Gierse hatte sich zuvor bei dieser „Verbändewahl“ durchgesetzt – genauso wie Markus Silies vom Kolpingwerk Niedersachsen und Helene Griesen für die Katholische Frauengemeinschaft. Beide kommen aus dem Bistum Osnabrück.

Nach den Worten von Paschek soll vor allem eine familienpolitische Initiative fortgesetzt werden. Der LKA tritt beispielsweise dafür ein, dass künftig jedes Gesetz im Landtag auf seine Familienfreundlichkeit geprüft wird – „und das nach ganz klaren Kriterien“, betont Paschek. Erste Gespräche mit den Fachpolitikern von SPD, CDU, FDP und Grünen im Landtag haben bereits stattgefunden. „Es braucht eine eigenständige profilierte Landespolitik, betont Paschek: „Sonst bleibt es beim ‚Schwarzen-Peter-Spiel‘ zwischen verschiedenen Ministerien.“

Rüdiger Wala
Sabrina Stelzig