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Kirche biete Heimat für alle Menschen. Sie hört auf das Wort Gottes und lebt aus der Feier der Eucharistie.

 - Florian König
Florian König, Vertreter des Dekanatspastoralrates Hildesheim

Kernenergie ist nicht zu verantworten

Die Kernenergiefrage berührt das Bistum Hildesheim in besonderer Weise, da mit Asse II bei Wolfenbüttel, dem Schacht Konrad in Salzgitter sowie dem Salzstock bei Gorleben drei Atommülllager auf seinem Gebiet liegen und die von daher die hier lebenden Menschen entsprechend beunruhigen. Der Diözesanrat hat sich in seiner Sitzung am 6. Nov. 2010 in Goslar mit der Stellungnahme "Kirche, Kernenergie, Klimawandel" befasst, die das Forschungsinstitut für Philosophie, Hannover, vorgelegt hatte. In einer Erklärung begrüßt der Diözesanrat diese Stellungnahme und betont, dass die weitere Nutzung der Kernenergie nicht zu verantworten ist. Zugleich ist er überzeugt, dass eine umfassende Energiewende nur durch eine Änderung des Lebensstils der Menschen in den führenden Industrieländern wie Deutschland erreicht werden kann. 

Zum Wortlaut der Erklärung.