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Die Kirche ist ökonomisch geprägt, solidarisch an der Seite der Menschen in Not, geprägt von einem geschwisterlichen und gleichberechtigten Umgang. Sie ist offen und gastfreundlich zu allen Menschen. Sie ist orientiert am Evangelium und fördert die Ausprägung individueller Spiritualität. Sie ist engagiert in den Bereichen Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit und Frieden. Sie ist uneinheitlicher, kleiner, ärmer und weniger einflussreich als heute. Dafür ist sie lebendig, ansteckend, solidarisch, offen und orientiert an den Lebenssituationen der Menschen.

 - Stefan Schleper
Stefan Schleper, Vertreter des Dekanatspastoralrates Unterelbe

Kernenergie ist nicht zu verantworten

Die Kernenergiefrage berührt das Bistum Hildesheim in besonderer Weise, da mit Asse II bei Wolfenbüttel, dem Schacht Konrad in Salzgitter sowie dem Salzstock bei Gorleben drei Atommülllager auf seinem Gebiet liegen und die von daher die hier lebenden Menschen entsprechend beunruhigen. Der Diözesanrat hat sich in seiner Sitzung am 6. Nov. 2010 in Goslar mit der Stellungnahme "Kirche, Kernenergie, Klimawandel" befasst, die das Forschungsinstitut für Philosophie, Hannover, vorgelegt hatte. In einer Erklärung begrüßt der Diözesanrat diese Stellungnahme und betont, dass die weitere Nutzung der Kernenergie nicht zu verantworten ist. Zugleich ist er überzeugt, dass eine umfassende Energiewende nur durch eine Änderung des Lebensstils der Menschen in den führenden Industrieländern wie Deutschland erreicht werden kann. 

Zum Wortlaut der Erklärung.