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Wir besinnen uns wieder auf das gemeinsame Priestertum aller Getauften und unsere gemeinsame Verantwortung für die Welt.

 - Christiane Weiß
Christiane Weiß, Vertreterin des Dekanatspastoralrates Alfeld-Detfurth

Berlin, Berlin, wir ziehen nach Berlin...

©ZdK/Nadine Malzkorn

Malu Dreyer zur #Europawahl2019. ©ZdK/Nadine Malzkorn

ZdK-Vizepräsident Wolfgang Klose zum Synodalen Weg. ©ZdK/Nadine Malzkorn

Früher auch Vorstandsmitglied im Diözesanrat Hildesheim: der Geschäftsführer von MISEREOR, Thomas Antkowiak (Mitte) neben Carola Stieglitz und Winfried Quecke. Foto: ZdK

"Outete“ sich als Katholikentagsfan, der Erfurter Bischof Dr. Ulrich Neymeyr, der seine Teilnehmerausweise präsentierte. Foto: ©ZdK/Nadine Malzkorn

Prof. Dr. Dorothea Sattler, zum Thema "Frauen in kirchlichen Ämtern": "Ist es nicht doch heute an der Zeit, die theologischen Fragen neu aufzunehmen? Ich meine: Ja, wir sollten es tun!" ©ZdK/Christian Eschhaus

Die Vollversammlung stimmt ab und entscheidet sich für Berlin. Foto: Stieglitz.

Es waren einige richtungsweisende Entscheidungen, die die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) bei ihrer Sitzung am 10. und 11. Mai 2019 in Mainz traf.


Nach dem obligaten „Bericht zur Lage“ des ZdK-Präsidenten Prof. Dr. Thomas Sternberg, folgte der Impulsvortrag der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Thema „Europa wählen. Demokratie stärken“. In ihrer gleichnamigen Erklärung ruft die Vollversammlung zur Teilnahme an der Europawahl auf, verbunden mit der Bitte sich bei der Wahl gegen nationalistische und populistische Parteien zur Wehr zu setzen.


Der Beschluss der Deutschen Bischofskonferenz gemeinsam mit dem ZdK einen „synodalen Weg“ zu gestalten, bildete den Schwerpunkt des zweiten Tagungsblocks. Nach den Einführungen von Erzbischof Dr. Stefan Heße und des ZdK-Vizepräsidenten Thomas Klose diskutierte die Versammlung den Leitantrag des ZdK-Präsidiums. In der Abstimmung wurde ein veränderter Antrag angenommen, den „Weg“ zum „synodalen Weg“ zu beschreiten. In der Herbstvollversammlung 2019 soll überprüft werden, inwieweit die bis dahin vorgenommenen Planungen den ZdK-Vorstellungen eines solchen Weges „auf Augenhöhe“ entsprechen.


Ausgehend vom bedenklichen baulichen Zustand des ZdK-Generalsekretariates in Bonn, musste auf dieser Vollversammlung ein Beschluss über den zukünftigen Sitz des ZdK gefasst werden. Als Alternativen kristallisierten sich die Optionen eines neuen Standortes in Bonn bzw. ein Neubau in zentraler Lage in Berlin heraus. Insbesondere die Nähe zur Bundespolitik und ein Grundstück in der Nähe einiger kath. Einrichtungen gaben wohl den Ausschlag für ein deutliches Votum zugunsten eines Umzugs nach Berlin.


Einstimmig nahm die Vollversammlung die Einladung des Bistums Erfurt an, den Katholikentag 2024 in Erfurt stattfinden zu lassen. Den Abschluss des Tages bildete dann die Eucharistiefeier im Dom mit dem Mainzer Bischof Dr. Peter Kohlgraf.


Am Sonnabend standen vor allem zwei Reformbemühungen im Vordergrund:

Zum einen erläuterte der Präsident des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig, Prof. Dr. Klaus Rennert, die „Notwendigkeit einer kirchlichen Verwaltungsgerichtsbarkeit“.

Zum anderen führten Prof. Dr. Dorothea Sattler und die Zdk-Vizepräsidentin Dr. Claudia Lücking-Michel in den Themenbereich „Frauen in kirchlichen Ämtern“ ein.


Wie üblich können auch andere Reden und Beiträge auf der Homepage des ZdK nachgelesen bzw. angehört werden.

 

Winfried Quecke

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