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Stärkung von Laien.

Jüngere Menschen gewinnen.

Pastorale Ziele für die Kirche von Hildesheim verfolgen.

 - Brigitte Glombik
Brigitte Glombik, Vertreterin der Caritas-Konferenzen

Beitritt zur Klima-Allianz Deutschland

Logos einiger Bündnispartner. Quelle: www.klimaallianz.de

Gruppenfoto der Mitglieder auf der Mitgliederversammlung im September 2018 in Berlin. Foto: Hentschke

Plenum der Klima-Allianz Deutschland (18. September 2018 in Berlin)

Bericht von Monika von Palubicki

Im Rückblick auf das letzte Jahr wurde deutlich, dass die Klima-Allianz im 11. Jahr nach der Gründung im politischen Berlin als Gesprächspartnerin geschätzt wird. Neben Gesprächen mit dem Auswärtigen Amt und dem Finanzministerium gab es insgesamt 15 Treffen mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages und Vorstandsgremien der Parteien sowie 12 Treffen mit Mitgliedern der Ministerien, darunter BMU, BMWI, BMZ, BMI und BMEL. Eine Mitarbeiterin der Klima-Allianz wurde für die Mitwirkung in der Kohlekommission freigestellt.

In Berlin hat im Juni ein Klimagespräch zur Kohlekommission in Zusammenarbeit mit der EKD stattgefunden. Das Format der Berliner Klimagespräche hat sich bewährt und wird zu aktuellen Entwicklungen mit kompetenten Gesprächsteilnehmenden regelmäßig durchgeführt.

Es werden insgesamt 8 neue Mitglieder aufgenommen, darunter der Diözesanrat Hildesheim, der Katholikenrat Düren, das Forum Fairer Handel, Environmental Justice Foundation (Arbeit zu klimabedingter Migration) und Verdi. Es wird deutlich, dass Mitgliedsorganisationen teilweise durch die Mitgliedschaft der Dachorgansisation „doppelt“ vertreten sind. Der Sprecher*innenrat wird beauftragt, dieses Phänomen zu beraten.

 

Der Ausblick auf das 2. Halbjahr macht deutlich, dass das Thema Emissionen weiter auf der Agenda bleiben muss, um endlich politische Weichenstellungen zu bewirken:

24.9.           Konferenz zum Kohleausstieg                                                                                    
6.10.           Großdemonstration Hambacher Forst
23.10.         Konferenz zum IPPC-Bericht 1,5° - "Jedes Zehntel zählt"                               
27.11.         Berliner Klimagespräch „Kulturwandel und Klimaschutz“
3. -  14.12.  COP in Kattowitz: Beteiligung der KAD im deutschen Pavillon                      mit BMU und BMZ      

März 2019  Berliner Klimagespräch „Digitalisierung und Klimaschutz“ mit dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Hans Joachim Schellenhuber, der auch Mitglied der Kohlekomission ist.

Gespräch mit Jochen Flasbarth, Staatssekretär BMU, zum Thema „Herausforderungen für die deutsche Klimapolitik bis 2020“. Die Antwort auf die Frage  „Wo landen wir 2020?“ bildet den Grundstein für die Klimaziele 2030 und 2050. Die Kohlekommission hat eine entscheidende Rolle inne. Ergebnisse sind für Ende 2018 zu liefern. Eine Strategie für die Strukturentwicklung in den betroffenen Regionen ist nötig für Vertrauensbildung und um Sicherheit für die Bevölkerung zu schaffen. Für eine effektive Arbeit sind offene Verhandlungen, die einen Pfad für den Kohleausstieg erarbeiten, ohne festgelegte Vorbedingungen seitens der Umweltverbände sinnvoll. Klar ist, dass der Kohleausstieg den Emissionsrückgang am stärksten voranbringt, doch mit Blick auf den Strukturwandel ist ein linearer Abbau sinnvoll. Parallel sollte ein schnellerer Ausbau der erneuerbaren Energie erfolgen. Der Koalitionsvertrag bildet die minimale Basis. Andere Sektoren wie Gebäude und Verkehr sind zu schwerfällig. Eine Verfehlung der Klimaschutzziele ist absehbar, eine Nichteinhaltung wird teuer. Für die Vorlage eines Klimaschutzgesetzes gibt es keinen festgesetzten Termin.

Das Positionspapier „Endlich handeln“ wird verabschiedet und bildet damit die Strategie für die nächsten 4 Jahre. Neben dieser ausführlichen Fassung wird noch an einer Kurzfassung gearbeitet, die weniger textlastig ist und mit Symbolen/Bildern arbeitet.


Politische Grundsätze der Klima-Allianz