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Meine Vison von Kirche 2030 ist eine Kirche der Entschiedenen

 - Monika Feld
Monika Feld, Vertreterin der Gemeindereferenten/-innen

Wahlen, Asyl und Kirchenfinanzen

Gratulation an Wolfgang Klose (rechts) als neuen Vizepräsidenten von den Delegierten des Hildesheimer Diözesanrates Carola Stieglitz und Winfried Quecke @NadineMalzkorn

Stadthalle Bad Godesberg @NadineMalzkorn

@NadineMalzkorn

@NadineMalzkorn

Wahlen für die verschiedenen Gremien, das war einer der Schwerpunkte der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), die am 24./25.11.2017 in der Stadthalle Bad Godesberg tagte. Beim Präsidium blieb fast alles beim Alten: Präsident bleibt weiterhin Prof. Dr. Thomas Sternberg. Bei den Vizepräsidentinnen und -präsidenten wurden Dr. Christoph Braß, Karin Kortmann und Dr. Claudia Lücking-Michel in ihren Ämtern bestätigt. Für Alois Wolf, der nicht mehr kandidiert hatte, wählte die Versammlung den, auch im Bistum Hildesheim bekannten, Vertreter des Diözesanrates Berlin, Wolfgang Klose, zum neuen Vizepräsidenten.

Neben der Diskussion über den Bericht des Präsidenten bildete vor allem eine Stellungnahme zur Asylpolitik einen Schwerpunkt der Beratungen am Freitag. Die Erklärung „Eine menschenwürdige Asylpolitik als Gemeinschaftsaufgabe der Europäischen Union“ kann hier eingesehen werden.

Hinsichtlich der aktuellen Diskussion spricht sich das ZdK für die Möglichkeit des Familiennachzugs auch für subsidiär Schutzberechtigte aus. Beeindruckend war das Impulsreferat zu diesem Thema vom Vizepräsidenten der EU-Kommission, Frans Timmermans.

Am Sonnabend standen insbesondere zwei Themen auf der Tagesordnung. Aufgrund eines Initiativantrages spricht sich das ZdK gegen Ladenöffnungen am Heiligabend 2017 aus und betont den Wert arbeitsfreier Sonntage für den Zusammenhalt der Gesellschaft. In einem weiteren Beschluss fordert das ZdK die Einrichtung eines „Bundeskirchensteuerrates“ der, analog zu den diözesanen Kirchensteuerräten, den Haushalt durch den Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) beschließt. Auch solle ein prozentualer Anteil von 3% des jeweiligen Kirchensteueraufkommens seitens jeder Diözese die Finanzierung des VDD langfristig sichern.