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Betonung der gemeinsamen Würde aller Getauften
Weniger Hierarchie
Kirche als gelegte Spiritualität (der persönliche Umgang mit Gott) in Gemeinschaft.

 - Hans-Joachim Reisig
Hans-Joachim Reisig, Vertreter des Dekanatspastoralrates Borsum-Sarstedt

Diözesanratsmitglieder zu Gast in Taizé

Foto: C. Stieglitz

Die Communauté de Taizé ist ein internationaler ökumenischer Männerorden in Taizé, ungefähr zehn Kilometer nördlich von Cluny, Saône-et-Loire, Frankreich. Bekannt ist sie vor allem durch die in Taizé ausgerichteten ökumenischen Jugendtreffen, zu denen Tausende Besucher vieler Nationalitäten und Konfessionen kommen und durch die (meditativen) Gesänge.

Heute zählt die Communauté von Taizé an die hundert Brüder, Katholiken und Mitglieder verschiedener evangelischer Kirchen. Sie stammen aus über fünfundzwanzig Ländern. Durch ihr Dasein selbst ist die Communauté ein konkretes Zeichen der Versöhnung unter gespaltenen Christen und getrennten Völkern. In den 1960er Jahren folgten zunehmend auch Jugendliche der Einladung, den Orden zu besuchen. Die Brüder boten den Jugendlichen eine Möglichkeit des Austausches über biblibsche und spirituelle Themen in internationalen Gruppen. Für einfache Unterkünfte und Verpflegung gegen ein geringes Entgelt war gesorgt. Unterstützung erhielten die Brüder von Ordensschwestern der Gemeinschaft von St. André.

In der letzten Juliwoche 2017 waren ca. 3000 Menschen vor Ort und haben eine Woche ihr Leben mit einander und den Brüdern geteilt.

Seit ihren Anfängen hatte die Communauté zwei Ziele: Im Gebet in Gemeinschaft mit Gott leben und Verantwortung übernehmen, um Sauerteig des Friedens und des Vertrauens in der Menschheitsfamilie zu sein.Im gemeinsamen Gebet, in Gesang, Stille und persönlichem Nachdenken kann man sich der Gegenwart Gottes im eigenen Leben öffnen, inneren Frieden und einen Sinn fürs Leben suchen, neu Kraft schöpfen...

Durch das einfache Leben in Gemeinschaft mit anderen bleibt Raum, um zu entdecken, dass Christus uns im Alltag erwartet.

Ein Tag in Taizé

Montag bis Freitag

8.15 Morgengebet, anschließend Frühstück

10.00 Einführung durch einen Bruder der Communauté, anschließend Zeit zum persönlichen Nachdenken bzw. Gespräch in Kleingruppen

12.20 Mittagsgebet, danach Mittagessen

15:00 Mithilfe bei den praktischen Arbeiten

17.15 Tee

17.45 Thementreffen

19.00 Abendessen

20.30 Abendgebet

 

Tipp zum Lesen: Vier Vorschläge für das Jahr 2017- Gemeinsam Wege der Hoffnung öffnen